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DiTEnS-Graduiertenkolleg: Doktorandenseminar zur gemeinsamen Konkretisierung der Case Study Winterhalde am Internationalen Begegnungszentrum der Universität Stuttgart

Im Rahmen des Doktorandenseminars des DiTEnS-Graduiertenkollegs haben sich die beteiligten Doktorandinnen und Doktoranden intensiv mit der geplanten Case Study „Winterhalde“ auseinandergesetzt. Ziel des Workshops war es, die individuellen Promotionsvorhaben systematisch mit der Case Study zu verknüpfen, gemeinsame Anforderungen zu identifizieren und konkrete Publikationsideen zu entwickeln.

Promotionsprojekte im Austausch

In kurzen Impulsvorträgen stellten die Doktorandinnen und Doktoranden ihre Promotionsvorhaben vor, von Energiesystemmodellierung und Betriebsoptimierung über Gebäude- und Netzsimulation bis hin zur Analyse des transformativen Potenzials von Planungsunterstützungssystemen in Partizipationsprozessen der Wärmewende. Der direkte Austausch machte deutlich:

  • Wo es inhaltliche Überschneidungen gibt
  • Wo Daten- und Modellschnittstellen gemeinsam gedacht werden müssen
  • Und wo großes Integrationspotenzial innerhalb von DiTEnS liegt

Insbesondere bei der Datenerhebung, der Modellkopplung sowie bei gebäudebezogenen Fragestellungen zeigten sich starke Synergien.

Case Study Needs & Publication Roadmap

In einem interaktiven Workshop arbeiteten die Doktorandinnen und Doktoranden mit zwei speziell entwickelten Canvas-Formaten:

Mit einem “Case Study Needs Canvas” wurden konkrete Anforderungen, wie bspw. benötigte Daten, Modellschnittstellen, Stakeholder-Zugänge und infrastrukturelle Voraussetzungen, an die Case Study Winterhalde formuliert.

Mit dem “Publication Roadmap Canvas”  wurden darauf aufbauend gemeinsame Publikationsideen entwickelt und strukturiert, inklusive Forschungsfrage, methodischem Ansatz, Rolle der Case Study und realistischem Zeitrahmen.

Als Ergebnis entstanden:

  • Klar formulierte Kernanforderungen für die Umsetzung der Case Study
  • Mehrere konkrete, interdisziplinäre Publikationsideen
  • Transparenz über Abhängigkeiten und Schnittstellen zwischen Arbeitspaketen

Reflexion und Ausblick

In der abschließenden Reflexion wurde besonders hervorgehoben, dass die Themen, Methoden und Überschneidungen der einzelnen Promotionsvorhaben deutlich klarer geworden sind. Gleichzeitig wurden offene Punkte identifiziert, etwa zur gemeinsamen Strukturierung der Forschungsarchitektur und zur Weiterführung der Publikationsideen.

Neben der fachlichen Arbeit kam auch der informelle Austausch nicht zu kurz. Die intensive, konzentrierte Atmosphäre wurde von allen Beteiligten als sehr konstruktiv und motivierend erlebt.

Das Format hat gezeigt, wie wertvoll der strukturierte Austausch unter den Doktorandinnen und Doktoranden  innerhalb des Projekts ist. Zur weiteren Planung möglicher gemeinsamer Publikationen sowie zur vertieften Diskussion der unterschiedlichen Promotionsvorhaben und ihrer Relevanz für das Projekt sind zusätzliche Doktorandenseminare geplant.